Schwarztee wird auf der ganzen Welt getrunken. Das teeinhaltige Getränk zeichnet sich durch einen leicht bitteren Geschmack aus. Die Teeblätter des Schwarztees werden im Unterschied zum grünen Tee fermentiert. Immer wieder taucht Schwarztee im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragen auf.

Die rätselhafte Substanzklasse der Thearubigene, die 60 bis 70 % aller in schwarzem Tee gelösten Inhaltstoffe ausmachen und ihm Aroma und die typische braunrote Farbe verleihen, war trotz intensiver Bemühungen bis heute chemisch nicht näher charakterisiert. Nun ist es erstmals gelungen, mithilfe einer speziell angepassten, hochauflösenden Massenspektrometriemethode bis zu 30.000 verschiedene Verbindungen in der Thearubigen-Fraktion verschiedener Schwarztees nachzuweisen; rund 1.500 davon konnten durch eine Strukturformel charakterisiert werden.

Schwarztee beinhaltet verschiedene Substanzen, die auf den menschlichen Organismus wirken. Diese Stoffe kommen im Tee auf natürliche Weise vor oder entstehen bei der Herstellung, zum Beispiel durch die Fermentation, die die Teeblätter dunkel färbt. Schwarzer Tee enthält unter anderem folgende Wirkstoffe:

  • Koffein
  • Tannine (Gerbstoffe)
  • Flavonoide
  • Theobromin
  • Theophyllin
  • Phenolcarbonsäuren
  • Aminosäuren (L-Theanin), Vitamine, Mineralien, Spurenelemente

Tannine (Gerbstoffe)
Schwarzer Tee enthält Tannine, welche die Eisenaufnahme hemmen. Menschen, die unter Eisenmangel leiden, wird empfohlen Getränke zu vermeiden, die Tannine enthalten.

Oxalat (Oxalsäure)
Schwarzer Tee enthält zwischen 3 und 16 mg Oxalat pro Tasse. Das Oxalat, das Du über die Nahrung zu Dir nimmst, kann die Bildung von Nierensteinen (Kalziumoxalatsteinen) beeinflussen.

Neben Pestiziden enthält Schwarztee den Stoff Anthrachinon. Anthrachinon wird unter anderem zur Abwehr von Vögeln nach der Aussaat eingesetzt. Erst seit 2014 ist bekannt, dass es als Verunreinigung in Tees vorkommen kann. Anthrachinon ist wie die meisten Pestizide, Herbizide, Fungizide krebserregend.

Wenn Tee, dann Bio-Tee. Meine Empfehlung: Kukicha und Hojicha vom Grünteebaum, schonend fermentiert ohne Teein und leicht basenbildend. Kukicha und Hojicha kannst Du 365 Tage im Jahr trinken.

Tags:
März 11, 2019

Xenoöstrogene vermeiden – Eine Anleitung für Männer

Östrogenmangel unwahrscheinlichEin Östrogenmangel ist äußerst selten! Was viele nicht wissen: Östrogene können fast in jeder Zelle unseres Körpers hergestellt werden. Denn durch ein Enzym namens Aromatase kann der Körper grundsätzlich aus Testosteron Östrogen herstellen. Damit ist es selbst für eine Frau ohne Eierstöcke schwer in einen Östrogenmangel zu kommen. Denn […]

Jan. 06, 2020

Die Wahrheit über das Rauchen – Erkenne die WHO-Manipulation

Je grösser die Vorderseite, desto grösser die Rückseite! Je wunderbarer die Vorderseite, desto tragischer die Rückseite! Je glücklicher der Anfang, desto unglücklicher das Ende! Das gilt immer auch umgekehrt. Eins gewonnen = Eins zerronnen und Eins zerronnen = Eins gewonnen. Das ist das Gesetz des Lebens in der relativen begrenzten […]

Aug. 18, 2019

Das Amphetamin Ritalin wirkt im Gehirn wie Kokain

Umgangssprache für Methylphenidat. Szenenamen: Kiddy Coke, Kokain für Arme, Rids, Ritas, Smarties. Das Amphetamin Methylphenidat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Ritalin, wirkt im Gehirn wie Kokain – nur langsamer. Der verzögerte Wirkungseintritt erklärt nach Ansicht von US-Psychiatern nicht nur, warum Ritalin nicht süchtig macht. Ritalin ist der handelsübliche Name eines […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This field is required.

This field is required.