Kimchi bedeutet „fermentiertes Gemüse“ und ist ein sehr starkes probiotisches Lebensmittel. Das gesunde Kraut kommt ursprünglich aus Korea und wird traditionell wie Sauerkraut als Vitaminspeicher für den Winter eingemacht. Die Herstellung ist ähnlich wie beim Sauerkraut, jedoch werden beim koreanischen Küchenklassiker der Kohl und die restlichen Zutaten nicht gekocht. In Korea wird Kimchi als Beilage zu vielen Mahlzeiten serviert.

Lebenswichtige Mineralstoffe, Vitamine, Probiotika und Enzyme bleiben während der Fermentation erhalten und die natürlich entstehenden Milchsäurebakterien wirken sich positiv auf die Darmflora aus. Kimchi bringt nicht nur Deine Verdauung und den Stoffwechsel in Schwung, sondern aktiviert auch Deine Abwehrkräfte. Zusätzlich wirkt der hohe Gehalt an Antioxidantien entzündungshemmend.

Jede Familie in Korea hat ihre ganz eigene Rezeptur. Dieses Rezept ist nur eine Variante, wie Du es zubereiten kannst. Hier sind Deiner Kreativität bei der Zubereitung auch keine Grenzen gesetzt.

Mit diesem traditionellen Kimchi-Rezept gelingt Dir die Herstellung jedoch im Handumdrehen.

Zutaten für Kimchi

  • 800 g Chinakohl
  • 1 Daikon (weisser Rettich)
  • 1 Karotte
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengrosses Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Vollkornreismehl
  • 20–40 g Chilliflocken (Gochugaru)
  • 10×20 cm Stück Kombu
  • 1 Apfel
  • 40 g Meersalz

Zubereitung des Kimchi

Schritt 1Den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und gut durchwaschen. Anschliessend in einer Schüssel mit 40 g Meersalz vermengen und mindestens für 1 Stunde ziehen lassen.

Schritt 2Den Chinakohl unter fliessendem Wasser erneut mehrmals gut durchwaschen und abtropfen lassen. Das Meersalz sollte aus dem Kohl gewaschen werden, damit das Kimchi nicht versalzen wird.

Schritt 3Für die Marinade, den Kombu in 250 ml Wasser aufkochen und ca. 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Danach die Alge entfernen und das Vollkornreismehl einrühren, nach nochmaligem Aufkochen vom Herd nehmen.

Schritt 4Die Chilliflocken, den Apfel, den Knoblauch, den Ingwer und die Sojasauce mit dem aufgekochten Vollkornreismehl in einen Mixer geben und gut pürieren.

Schritt 5Den Rettich, die Frühlingszwiebel und die Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Chinakohl und der Marinade gut vermengen.

Schritt 6Das Kimchi in saubere Einmachgläser füllen und das Gemüse gut nach unten drücken. Es muss ausreichend Flüssigkeit im Behälter sein. Das Kimchi benötigt mindestens 2 Tage zum Fermentieren. Am besten stellst Du einen Teller unter Deine Einmachgläser, da Lake aus dem Deckel austreten kann. Im Kühlschrank kann es bis zu 3 Monate aufbewahrt werden.

Tipp:Du kannst Kimchi mit allen Gemüsesorten herstellen und Dir Deine ganz eigene Kreation zaubern.

Tags:
Feb. 06, 2021

Gesunde Rezepte: Veganer Apfelkuchen ohne Zucker

Unser veganer Apfelkuchen ohne Zucker ist besonders fein durch die Kombination von Äpfeln und Polenta-Teig mit einer dezenten Zimtnote. Was gibt es Besseres als den Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen? Der säuerlich-süsse Apfelmus macht den Kuchen wunderbar saftig und verleiht diesem auch eine natürliche Süsse. Anstelle von Dinkel-Mehl für den […]

März 11, 2018

Gesunde Rezepte: Die perfekte Linzertorte

Die Linzertorte schmeckt nicht nur fein, sondern sie ist auch noch das perfekte Mitbringsel. Unser gesundes Rezept wird Dich begeistern. Wusstest Du, dass die Linzertorte als die älteste bekannte Torte der Welt gilt? Sie stammt traditionell aus Österreich und besteht aus einem fein gewürzten Mandelmürbteig mit Fruchtmus. Das ursprüngliche Rezept […]

Nov. 19, 2019

Gesunde Rezepte: Ur-Dinkelbrot mit gekochtem Vollkornreis

Dieses knusprig-luftige Ur-Dinkelbrot mit gekochtem Vollkornreis wird Dich begeistern. Du kannst es beliebig zusammenstellen – Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gerade im Herbst oder im Winter schmeckt eine Scheibe Brot ausgezeichnet zum Beispiel zu einer feinen Kürbissuppe. Wir verwenden keine Hefe, sondern ausschliesslich Dinkelvollkornmehl und gekochten Vollkornreis. Der Reis […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This field is required.

This field is required.